Die verwertbare Insolvenzmasse


Von dem Treuhänder ist zugunsten der Gläubiger die Insolvenzmasse zu verwerten.

Insolvenzmasse ist das gesamte pfändbare Vermögen, das dem Schuldner zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens gehört und das während des Verfahrens neu hinzu kommt.

Nicht dazu gehören die in der allgemeinen Zwangsvollstreckung unpfändbaren Gegenstände, wie z.B. der notwendige übliche Hausrat, normale Kleidung und die zur Berufsausübung benötigten Gegenstände. Sofern also der Gerichtsvollzieher schon bei Ihnen in der Wohnung war und dort keine pfändbaren Gegenstände festgestellt hat, bleibt es auch im Insolvenzverfahren dabei.

Das schnelle "Beiseiteschaffen" wertvoller Gegenstände, z.B. durch "Parken" bei Verwandten oder Freunden, sollten Sie sich ersparen: Falls dieses Verhalten bemerkt werden sollte, würde es die erstrebte Restschuldbefreiung ernsthaft gefährden.

Zudem sieht das Gesetz zum Schutz der Gläubiger vor solchen Machenschaften die zwangsweise Rückführung dieser Werte in Ihr Vermögen vor.