Informationen und Unterlagen


Für die sachgemäße und zügige Durchführung des Verfahrens zur Restschuldbefreiung benötige ich einen umfassenden Überblick über Ihre wirtschaftliche Situation. Hierbei bin ich zwingend auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Sie müssen mir sämtliche Forderungen mitteilen, die gegen Sie geltend gemacht werden. Denn nur hinsichtlich der Verbindlichkeiten, die Gegenstand des Insolvenzverfahrens waren, kann eine gerichtliche Restschuldbefreiung ausgesprochen werden. Denken Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse auch an solche Schulden, zu denen sich schon lange kein Gläubiger oder Gerichtsvollzieher mehr bei Ihnen gemeldet hat.

Hilfreich ist es, wenn Sie schon eine Übersicht erstellen und die Unterlagen ordnen. Benötigt werden Rechnungen, Titel (so nennt der Jurist Urteile und Vollstreckungsbescheide), Zwangsvollstreckungsunterlagen, Bescheide von Ämtern und Behörden, Verträge, Mahnungen, kurz alle Papiere, die Auskunft über Grund und Bestand einer Verbindlichkeit geben können.

Um in dem weiteren Verfahren einen Schuldenbereinigungsplan für Sie erstellen zu können, muss ich genaue Kenntnis über Ihr Einkommen und Vermögen, sowie Ihre laufenden Belastungen haben.

Bitte stellen Sie mir deshalb die Gehaltsabrechnungen, Bezügemitteilungen, Bescheide über Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Pensionen etc. der letzten zwölf Monate zur Verfügung, sowie Belege über Mietverpflichtungen, die letzte Nebenkostenabrechnung, Versicherungsverträge und Rechnungen, Steuerbescheide (auch Kfz-Steuer), Belege über Unterhaltsverpflichtungen etc.